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Er wolle antreten für eine Politik, die sich zurücknehme, um nur einen Rahmen zu bilden für eine freie, friedliche und glückliche Gesellschaft, in der die Bürger wieder die Möglichkeit bekommen sollten, sich individuell zu entfalten und selbst Verantwortung zu übernehmen. Wichtig sei dabei eine Entflechtung der Wirtschaftsinteressen von der Politik. So wolle er als Landtagsabgeordneter auf die Ausübung von Aufsichtsratsmandaten verzichten, um von persönlichen finanziellen Interessen in seinen politischen Entscheidungen frei zu bleiben. Das fordere er auch von anderen Politikern. Die ödp nehme aus dem selben Grund als einzige Partei keine Firmenspenden an. Dr. Engesser wolle sich für eine deutliche Verbesserung direkt-demokratischer Beteiligung durch Volksentscheide mit niedrigen Hürden stark machen. Politische Entscheidungen, die, wie im Falle von Stuttgart 21, von Politikern bewusst gegen den Willen des Volkes durchgesetzt werden, hält er für das absurde Ergebnis einer Entkoppelung der Macher vom Volk, die in einer Politik so nicht sein dürfe. Dr. Engesser verfolge eine Politik der Nachhaltigkeit, in der Ökonomie nicht mehr ohne Berücksichtigung der Ökologie gedacht werden könne. Eine Durchsetzung der Energiewende hin zu 100% regenerativen Quellen sei längst möglich und nötig. Ebenso trete er für eine Verbesserung des öffentlichen Verkehrs ein, damit dieser durch eine hohe Attraktivität die Menschen aus Ihren Autos ziehe. Die Wasser- und Abfallwirtschaft bedürfe ökologischer Verbesserungen. Der 48-jährige Arzt postuliert auch eine Befreiung von der verordneten Einheitsmedizin. Freie Bildungseinrichtungen, die die öffentliche Aufgaben übernehmen, haben Anspruch auf Bezuschussungen aus öffentlicher Hand in der Höhe, die auch für die öffentliche Einrichtung ausgegeben worden wären. “Denn schließlich werden die Steuern ja beispielsweise auch von denjenigen Familien gezahlt, die ihre Kinder in einer Privatschule unterrichten lassen,” klärt der Waldorfschul-Vater auf. Schließlich habe Engesser vor, auch ästhetische Aspekte künftig politisch mitentscheiden zu lassen: Speziell für öffentliche Baugenehmigungen fordere er Mitspracherechte der Bürger.
Flyer Stuttgart 21
Unterschiede ÖDP/Grüne
These: Der geplante unterirdische Stuttgarter Bahnhof und die
Neubaustrecke nach Ulm bedeuten einen gewaltigen Modernisierungsschub für
ganz Baden-Württemberg
Ihre Auswahl: Stimme nicht zu
Ihre Begründung: Die Gleisreduzierung bringt trotz Durchgang nach
glaubwürdiger Einschätzung vieler Verkehrsexperten mit hoher
Wahrscheinlichkeit häufig Verzögerungen und Zugstaus mit sich. Zu einer
Modernisierung würde für mich unbedingt auch ein eindeutiger und
unstreitbarer verkehrstechnischer Fortschritt gehören
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These: Die Bürgerproteste gegen Stuttgart 21 sind ein wichtiger Beitrag
zur Weiterentwicklung unserer Demokratie
Ihre Auswahl: Stimme zu
Ihre Begründung: Es ist höchste Zeit, dass sich Bürger mehr zu Wort
melden.
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These: Das Projekt Stuttgart 21 hat gezeigt, dass die bisherigen
Instrumente der Bürgerbeteiligung nicht ausreichen. Es bedarf neuer Formen
der Beteiligung.
Ihre Auswahl: Stimme zu
Ihre Begründung: Bürger müssen bei größeren Projekten von Anfang an,
das heißt schon in der Planungsphase in Entscheidungen einbezogen werden.
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These: Bürgerbegehren und Volksentscheide sollen erleichtert werden
Ihre Auswahl: Stimme zu
Ihre Begründung: Baden-Württemberg hat im Vergleich zu anderen Ländern
viel zu hohe Hürden für echte Volksentscheide.
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These: Das dreigliedrige Schulsystem soll auf jeden Fall beibehalten
werden
Ihre Auswahl: Stimme nicht zu
Ihre Begründung: Die Schule sollte der individuellen Entwicklund junger
Menschen gerecht werden. Die Einteilung in verschiedene Leistungsstufen
nach der 4. Klasse ist für viele Schüler zu früh. Soziale Schichten
müssen sie wieder mehr vermischen und dabei leirnen, untereinander
adäquat zu kommunizieren.
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These: Die Werkrealschule ist eine gute Alternative zur Hauptschule
Ihre Auswahl: Stimme zu
Ihre Begründung: Jede Schule, die soziale Aufstiege ermöglicht und
erleichtert, ist vom Grundsatz her zu begrüßen.
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These: Gymnasiasten sollen wählen können, ob sie das Abitur nach 12 (G8)
oder 13 Jahren (G9) machen wollen
Ihre Auswahl: Stimme nicht zu
Ihre Begründung: Diese Wahlmöglichkeit wäre nur scheinbar frei: Im
Sinne der beruflichen Konkurrenz, bei der meistens diejenigen bevorzugt
werden, die am jüngsten gute Abschlüsse erzielen, dürfte niemand
realistisch wagen, ein Jahr zu "verschenken".
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These: Die neuen Studienabschlüsse Bachelor und Master haben sich nicht
bewährt und sollen deshalb wieder abgeschafft werden
Ihre Auswahl: Stimme zu
Ihre Begründung: Zwar wäre die Schaffung eines einheitlichen
europäischen Hochschulrahmens zu begrüßen. Wenn damit aber eine
derartige Verdichtung des Studiums einhergeht, dass Studenten nur noch im
Leistungsstress sind, kann, außer allenfalls der anbestrebten
Berufsqualifikation, keine wirkliche Bildung stattfinden
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These: Studiengebühren sind ein angemessener Beitrag der Studierenden an
den Kosten der Hochschulen
Ihre Auswahl: Stimme nicht zu
Ihre Begründung: Bildung ist Volksgut. Wir sollten uns deshalb freien
Zugang zu Hochschulen und Universitäten leisten. Allenfalls für Semester
über die Regelstudienzeit hinaus, für Neubeginn von Studien nach
Studienabbruch und für Zweitstudien sind Studiengebühren diskutabel.
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These: Der Rückkauf der EnBW Anteile ist für das Land ein gutes
Geschäft. Dass die Transaktion dem Landtag zunächst verheimlicht wurde,
ist nicht mehr als ein Schönheitsfehler
Ihre Auswahl: Stimme nicht zu
Ihre Begründung: Transparenz ist eine der wichtigsten politischen
Tugenden!
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These: Das Land muss seine Zurückhaltung gegenüber der Windkraft
aufgeben und mehr Windräder zulassen
Ihre Auswahl: Stimme zu
Ihre Begründung: Es ist Zeit für eine unbedingte und zügige Umstellung
auf 100% regenerative Energien!
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These: Die Atomkraftwerke im Land sollten so lange wie möglich am Netz
bleiben. Die Einführung erneuerbarer Energien wird dadurch nicht behindert
Ihre Auswahl: Stimme nicht zu
Ihre Begründung: Atomkraftwerke sind nicht nur im Betrieb zu teuer und
gefährlich, sondern das Problem der Endlagerung ist nach wie von
ungeklärt. Es ist ignorant und skandalös, dass angesichts der Katastrophe
von Asse unbeirrt weiterer Müll produziert wird. Wie kann es sein, dass
der Volkswille hier nicht zählt?
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These: Der Staat darf schon bald keine Schulden mehr machen. Dafür muss
gespart werden.
Ihre Auswahl: Stimme zu
Ihre Begründung: Die CDU steht bei vielen konservativen Bürgern immer
noch als Garant für wirtschaftliche Stabilität. In letzter Zeit tut sie
sich allerdings besonders dadurch hervor, dass sie Milliardengräber für
unausgegorene Projekte schaufeln will und damit Geld ausgibt, was wir nicht
haben.
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These: Städte und Gemeinden brauchen mehr Geld vom Land, um ihre
gestiegenen Aufgaben bewältigen zu können
Ihre Auswahl: Stimme zu
Ihre Begründung: Das stimmt: Hier wird das Geld benötigt, das Bürger
direkt zu spüren bekommen: Städte und Gemeinden unterhalten Jugendämter,
Kindergärten, bauen und erhalten Spielplätze, Radwege und Straßen,
gewährleisten eine Grundsicherung für arme alte Mitmenschen finanzieren
Theater und Kultur.
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These: Die Polizei braucht mehr Leute und eine bessere Ausstattung, um die
Sicherheit der Bürger gewährleisten zu können
Ihre Auswahl: Stimme zu
Ihre Begründung: Mehr Leute und eine bessere Ausstattung ja. Dazu muss
allerdings auch eine bessere Ausbildung kommen: Hin zum tatsächlichen
Freund und Helfer von Bürgern. Polizei darf nicht Alternativ-Terror für
die Bürger bedeuten, sondern soll souverän Sicherheit vermitteln.
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These: Gegen den Ärztemangel auf dem flachen Land helfen nur neue
Versorgungsmodelle
Ihre Auswahl: Stimme nicht zu
Ihre Begründung: Die beste Abhilfe für den Ärztemangel wäre, Ärzte
wieder Ärzte sein zu lassen. Als echte Freiberufler, die sie ursprünglich
waren. Frei von Bürokratie-Druck, finanzieller Knebelung und Bindung an
eine Einheitsmedizin. Das käme dann im übrigen in großem Maße auch den
Patienten zugute.
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These: Die immer tiefere Kluft zwischen Arm und Reich gefährdet zunehmend
unser Gemeinwesen
Ihre Auswahl: Stimme zu
Ihre Begründung: Gemeint ist vor allem die Klurt zwischen arm und sehr
reich. Es geht ja nicht um den Neid gegenüber Millionären. Sondern darum,
dass unser Geld inzwischen irreversibel von Milliardären abgeschöpft ist,
nicht mehr in den Wirtschaftskreislauf kommt und uns nicht mehr zur
Verfügung steht.
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These: Das Land muss mit seinen Fördermitteln für die Landwirtschaft vor
allem für die Erzeugung gesunder Lebensmittel sorgen
Ihre Auswahl: Stimme zu
Ihre Begründung: Noch mehr: Es ist höchste Zeit, dass biologische
Landwirtschaft endlich Standard wird!
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These: Wer gesunde Lebensmittel essen will, muss bereit sein, mehr dafür
zu bezahlen
Ihre Auswahl: Stimme zu
Ihre Begründung: Das relativiert sich aber in dem Maße, in dem gesunde
Lebensmittel in so hoher Menge angeboten werden, dass die Nachfrage nicht
stets größer ist.
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These: Umweltzonen und andere Maßnahmen gegen den Feinstaub haben nicht
den gewünschten Erfolg gebracht
Ihre Auswahl: Stimme zu
Ihre Begründung: Es bei dieser Diskussion nicht nur um Feinstaub, sondern
auch um andere Verschmutzungen wie Stickoxyde usw. Allerdings bin ich kein
Verfechter der schnellen Abschaffung von Altautos´, die auch einen
riesigen Müllberg produziert, zugunsten einer gesteigerten
Resourcen-Verbrauchenden KFZ-Neubaurate.
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These: Die Bahnstrecke am Oberrhein muss dringend ausgebaut werden. Die
Finanzierung ist auch Sache des Landes
Ihre Auswahl: Stimme zu
Ihre Begründung: Das ist ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz!
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These: Der aktuelle Zustand der Verkehrsinfrastruktur gefährdet die
wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Straßen und Schienenwege müssen
instandgehalten und ausgebaut werden
Ihre Auswahl: Stimme zu
Ihre Begründung: Ja, aber finanziert durch den KFZ-Verkehr selbst: Z.B.
durch Benzinsteuer.
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These: Die Einführung einer PKW-Maut auf Autobahnen ist auf Dauer
unvermeidbar
Ihre Auswahl: Stimme zu
Ihre Begründung: Verursacherprinzip: Die Straßenunterhaltung muss vom
Verkehr selbst gedeckt werden.
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These: Ein schneller Internetanschluss gehört in jeden Haushalt
Ihre Auswahl: Stimme zu
Ihre Begründung: Zugang zum Internet ist heute auch Kommunikation, Zugang
zu Wissen und zu Macht.
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These: Baden-Württemberg muss mehr tun, um die Abhängigkeit von
Autoindustrie und Maschinenbau zu verringern
Ihre Auswahl: Stimme zu
Ihre Begründung: Politik muss generell unabhängig von wirtschaftlichen
Interessen sein. Nur dann ist überhaupt Sachbezogenheit möglich.
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These: Um den absehbaren Fachkräftemangel und die Folgen des
demografischen Wandels abzumildern, kann auf eine gesteuerte Zuwanderung
nicht verzichtet werden
Ihre Auswahl: Stimme zu
Ihre Begründung: Das rein nationale Denken ist doch in unserer Globalen
Zeit auch wirklich überholt.
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http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_johannes_engesser-546-42016.html
Sehr geehrte Frau Kodweiß –
fragt sich nur, wie Sie das mit Ihren Inhalten vereinbaren: Wenn Sie sich auf die bestehenden Parteien beschränken, stabilisieren Sie auch das Bestehende System. Sie unterstützen damit eine „Weiter-so!“-Politik.
Mit freundlichen Grüßen
Johannes Engesser
Landtagskandidat für die Wahl in Baden-Württemberg am 27.3.2011
Von: Marieke Kodweiß [mailto:mk [at] erneuerbarestattatom [dot] de]
Gesendet: Dienstag, 8. März 2011 11:51
An: Johannes Engesser
Betreff: Re: Sauber bleiben!
Sehr geehrter Herr Engesser,
vielen Dank für Ihre Nachricht an unser Büro der Kampagne „Erneuerbare statt Atom!“.
Tatsächlich haben wir uns bei der Auswahl derjenigen Kandidaten und Kandidatinnen, die wir um ihre Positionierung zu unserem Aufruf gebeten haben, eingeschränkt. Zur Landtagswahl treten insgesamt 19 Parteien an, deshalb haben wir uns auf die Parteien beschränkt, die auch im Bundestag vertreten sind. Das sind auch die Parteien, die eine Aussicht auf einen Sitz im Landtag haben.
Mit freundlichen Grüßen,
Marieke Kodweiß
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Koordinationsbüro
„Wir wählen Zukunft: Erneuerbare statt Atom!“
Silberburgstraße 112
70176 Stuttgart
Telefon 0711 / 99 33 86 26
Telefax 0711 / 99 33 86 66
info [at] erneuerbarestattatom [dot] de
www.erneuerbarestattatom.de
www.facebook.com/erneuerbarestattatom
Hallo Ihr Kampagnenfreunde –
diese Aktion ist an sich sehr lobenswert. Leider habt Ihr nur vergessen, dass die entschiedensten Streiter für eine nachhaltige Energiewende bei der Ökologisch-demokratischen Partei (ödp) sind. Man mag sich vielleicht streiten, ob die Zusage der Grünen zu Zeiten ihrer Regierungsbeteiligung an die Atomindustrie, AKW-Laufzeiten vor dem Ausschalten noch weitere 20 Jahre zu verlängern, aus strategischen Gründen notwendig war. Tatsache bleibt, dass die ödp seit ihrem Bestehen in ihrem Programm den sofortigen Abschied vom Atomstrom verankert haben. Ihre Vertreter sind bei der Landtagswahl in 64 von 70 Wahlkreisen in Baden-Württemberg wählbar. Auf der Homepage der Kandidatenbefragungs-Aktion werden aber ausgerechnet die gar nicht erwähnt.
Mit Dank und herzlichem Gruß
Johannes Engesser
Dr.med. Johannes Engesser, Beisitzer im Vorstand

Johannes.Engesser [at] gmx [dot] de
Beruf: Arzt
Jahrgang 1962
http://www.oedp-waldshut.de/sites/oedp-waldshut.de/files/6seiter_Kurzprogramm_end_05-01-11b.pdf
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Am 12. März gehen wir wieder auf die Straße - quer durchs ganze Land: Auf über 40 Kilometern bilden wir eine gigantische Menschenkette zwischen dem AKW Neckarwestheim und der Landeshauptstadt Stuttgart. Gemeinsam mit Zehntausenden nehmen wir jetzt den Atomausstieg selbst in die Hand!
Nach den starken Protesten im letzten Jahr heißt es jetzt Dranbleiben. Die Politik wird sehr genau beobachten, ob unser politischer Druck nun nachlässt oder ob wir weiter entschieden protestieren und dafür sorgen, dass sie mit ihren unverantwortlichen Atom-Entscheidungen nicht durchkommt. Deswegen kommt es auf dich an: Sei bei der Menschenkette dabei!
Kurz vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg wollen wir der kommenden Regierung, ganz egal aus welchen Parteien sie bestehen wird, ein starkes und unübersehbares Zeichen geben: Wer uralte AKW wie Neckarwestheim 1 am Netz lässt, der kann was erleben. Denn niemand braucht Atomkraft und niemand will Atomkraft.
Warum gerade Baden-Württemberg? Weil dort nicht nur vier AKW, sondern mit Neckarwestheim 1 auch einer der ältesten und gefährlichsten Atommeiler steht. Weil die Landesregierung als oberste Atombehörde im "Ländle" und Miteigentümerin des Betreiberkonzerns EnBW direkt über deren Weiterbetrieb entscheidet. Und weil der jetzige Ministerpräsident Stefan Mappus einer der größten Verfechter der Atomenergie ist. Die Wahl in Baden-Württemberg ist also auch eine Abstimmung über die schwarz-gelbe Atompolitik und unser Protest im Süden wirkt auch auf die Bundesregierung in Berlin.
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Volksbegehren in Bayern erfolgreich -ÖDP-Heidelberg kritisiert Stuttgarter Landesregierung-
Der Erfolg der von der ÖDP initiierten Volksgesetzgebung zum Nichtraucherschutz in Bayern hat nach Ansicht des Heidelberger Kreisvorsitzenden Martin Weinmann Signalwirkung für ganz Deutschland: "Der umfassende Gesundheitsschutz in der gesamten Gastronomie wird viele Menschenleben retten, schwere Krankheiten vermeiden und die Kosten im Gesundheitswesen reduzieren. Während andere die Beiträge erhöhen wollen, haben die Bürgerinnen und Bürger in Bayern mit Unterstützung der ödp für wirksame Prävention gesorgt. Das wird ganz bestimmt Kreise ziehen und auch in Baden-Württemberg dem Nichtraucherschutz neuen Schub geben."
"Die im März 2009 vollzogene Aufweichung des hiesigen Nichtraucherschutzgesetzes strotzt vor Ignoranz und Lobbyismus. Der vergangene Sonntag macht deutlich, die Mehrheit der Bevölkerung toleriert nicht länger die gesundheitliche Schädigung Unbeteiligter, Angestellter, Kinder und werdender Mütter und das noch auf Kosten der Gesamtheit", sparte auch der Heidelberger ÖDP-Kandidat für die Landtagswahl Dr.Johannes Engesser nicht an Kritik. "Das was unsere Landesregierung bislang Gesundheitspolitik nennt, ist ein Offenbarungseid. Hoffen wir, dass sich das mit Hilfe unserer Nachbarn in Bayern nun ändert."
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Einstimmig wurde bei der letzten Kreishauptversammlung der ödp Heidelberg in der Kulturbrauerei Dr. Johannes Engesser aus Wieblingen zum Landtagskandidaten für den Wahlkreis Heidelberg nominiert. Dr. Engesser ist 46 Jahre alt und als praktischer Arzt mit der Fachrichtung Naturheilverfahren in eigener Praxis tätig. Der mehrfache Familienvater setzt sich seit beinahe 25 Jahren in der ÖDP für die Belange einer naturgemäßen Gesundheitspolitik und für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen ein.
Auf kommunaler Ebene setzte sich Dr. Engesser bisher auch leidenschaftlich für eine ökologische Verkehrswende ein, die den Verkehr, nicht wie bisher verwaltet, sondern dafür Sorge trägt, dass der motorisierte Verkehr reduziert wird. „Dafür werde ich mich auch auf Länderebene in Stuttgart einsetzen“, so der Kandidat wörtlich.
Die ÖDP wird nun in den kommenden Monaten die notwendigen Unterschriften sammeln, die zur Teilnahme notwendig sind und ab Januar 2011 mit ihrem Programm und ihren Ideen Wahlkampf machen.
Alexander Tils wurde am gleichen Abend für die ÖDP als Ersatzkandidat gewählt. Der 30-jährige Tils studiert in Heidelberg an der Pädagogischen Hochschule für das Lehramt.
Schon in seiner früheren Wohnorten war Tils Mitglied und aktiv für die ÖDP.
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