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Die Ökologisch-Demokratische Partei (ödp) fordert die rasche und vollständige Aufklärung des Unfalls während des Castor-Transports in Frankreich. Bei diesem Unglück kam ein junger Franzose zu Tode. Dazu Prof. Dr. Klaus Buchner, Bundesvorsitzender der ödp: "Es ist sehr traurig, wenn ein junger Mensch auf so tragische Art sein Leben lässt. In diesem Fall gibt es aber bezüglich der mangelnden Sicherheitsvorkehrungen eine Reihe ungeklärter Aspekte." Der Demonstrant sei offenbar nicht angekettet gewesen, anders als zuerst veröffentlicht worden sei. Außerdem berichteten Augenzeugen, dass der Zug über 100 Stundenkilometer gefahren sei, obwohl nur eine Geschwindigkeit von 50 km/h zulässig gewesen war. Auch hielt sich die Gruppe der Demonstranten offenbar stundenlang unbeobachtet an der späteren Unglücksstelle auf. "Hier werden viele offene Fragen aufgeworfen, die die Sicherheit der Transporte betreffen. Vermutlich wäre es ein Kinderspiel gewesen, den Zug zum Entgleisen zu bringen. Terroristen könnten also leicht eine Katastrophe auslösen," befürchtet Klaus Buchner.
Die ödp möchte in diesem Zusammenhang auch die Demonstranten in Schutz nehmen: "Nach unseren Informationen waren die Demonstranten sehr gut vorbereitet. Mangelnde Sicherheitsmaßnahmen haben dieses Unglück mitverursacht. Die Demonstranten haben nicht aus Unreife oder Abenteuerlust gehandelt," bekräftigt Buchner.
Abschließend stellt Klaus Buchner fest: "Wieder einmal hat sich gezeigt, dass nur der Aussteig aus der Kernenergie in eine sichere und friedliche Zukunft führt." Die ödp setzt in ihrem Energiekonzept auf die Förderung nachhaltiger Energien wie Wind, Sonne und Wasser.