Kreisverband Heidelberg

Wild-Erweiterung - 27.11.2006

Wild-Erweiterung - Fluch oder Segen?

Wollen die Wildwerke 200000 Quadratmeter kostbaren Acker zubetonieren?

Wie jetzt bekannt wird, benötigen die Wild-Werke allein ca. 20 ha Acker für die 10 kettenartig aneinander gereihten Baufelder! Folglich bedeutet dies die Versieglung von
200 000 qm bestem Ackerland! Zufahrtswege, Parkplätze, Lager etc. verbrauchen extra Gelände.
Muss das sein?
Das Stadtklimagutachten von 1996 zählt nicht mehr, obwohl jeder Mensch doch weiß, dass der Klimawandel schon stattgefunden hat. Dem Pfaffengrund wird durch die 15 Meter hohen Hallen die Frischluftzufuhr in der zweiten Nachthälfte erheblich gemindert. Danke Herr Wild, im nächsten Sommer denken wir an Sie.
Da nützt uns auch kein "Capri-Sonne"-Erlebnispark. BUND, Nabu und ödp haben etwas dagegen, wenn die Bewohner nicht über die ökologischen Folgen informiert werden, die solch einem Bauvorhaben mit sich bringt.
Mittlerweile gehen die Grundstückskäufer der Fa. Wild auf "Bauernfang" und im Gemeinderat wird schon "sortiert", wer dafür und wer dagegen ist. Obwohl das Klimagut- achten erst in Prüfung ist!!!
Also, aufpassen, Leute....