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Die nachfolgenden Texte stammen aus dem Kommunalwahlprogramm 2004. Ein aktuelles Konzept wird bis Frühjahr 2011 erarbeitet.
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Nichtsdestoweniger legen wir eine Lektüre ans Herz.
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Der verschwenderische Umgang mit Energie über Jahrzehnte ist eine der Hauptursachen für die Schadstoffbelastung der Luft, der Böden und der Gewässer. Dabei werden nicht nur wertvolle, sondern auch begrenzt vorhandene Rohstoffe verschwendet. Unserer Nachwelt wird ganz nebenbei Atommüll aufgebürdet, dessen über jahrtausende anhaltende Strahlung menschliche Vorstellungskraft und vor allem jedes menschliche Planungsvermögen übersteigt. So gesehen bedauern wir das Atombestandsschutzkonzept von „Rot-Grün“, das besser als Atomausstiegskonzept bekannt ist.
Die Hälfte der Energie in Deutschland wird in Privathaushalten verbraucht. Ob Energieverbrauch aber umweltfreundlich geschieht, wird meistens in den Kommunen entschieden.
Das kommunale Energiekonzept, dass die Stadt vor mehr als 10 Jahren umgesetzt hat, muss konsequent weiter geführt werden. Leider ist der Energieverbrauch pro Bürger nicht gesunken, was eigentlich die Absicht war. Daher bedarf es weiterer Massnahmen in der Stadt.
Konkret fordern wir:
Als Mitgründerin der „Heidelberger Ökostrominitiative“ sehen wir es als selbstverständlich an, dass die Stadt beim Bezug von Ökostrom mit gutem Beispiel vorangeht und den Bezug Jahr für Jahr ausweitet. Wir halten es für dramatisch, wenn aufgrund der knappen Finanzmittel hier wieder zurückgerudert wird. Wir hoffen auch auf eine Ausweitung des Ökostrombezuges durch private Haushalte, denn in diesem Bereich liegt eine enorme Anzahl neuer Arbeitsplätze. Die ödp wird sich hierfür stets aktiv einsetzen.
Bei der Genehmigung von Neubauten sollte darauf geachtet werden, dass nur noch Öko-Energie zum Einsatz kommt.