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Die planerische Grundidee in landschaftlicher hervorragender Lage städtisches Leben zu ermöglichen, preiswerten und familiengerechten Wohnraum und viele Orte der Begegnung zu schaffen, hat anfangs gut geklappt.
Das wichtige Ziel aber, der kontinuierliche Aufbau eines sozialen, integrativen Netzwerks, das möglichst alle Bevölkerungsschichten und die Vielzahl an Nationalitäten einbezieht, wurde nur teilweise erreicht.
Der Boxberg und der Emmertsgrund sind heute Stadtteile mit einem hohen Ausländer- und Aussiedleranteil mit allen positiven wie negativen Folgen: Negativ ist vor allem eine hohe Arbeitslosigkeit und eine besonders große Anzahl an Sozialhilfeempfängern. Es ist bezeichnend, dass sie gerade am Rand der Stadt angesiedelt wurden. Mangelnde Integration von Ausländern und Aussiedlern haben auch zu einer vermehrten Rate an Straftaten geführt.
Die ödp wird sich für eine weitere Integration ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger einsetzen, in dem wir für das Kommunalwahlrecht aller langjährig bei uns lebender Ausländer eintritt. Auch der Kulturaustausch zwischen Ausländer und Deutschen und das Bildungs- und Betreuungsangebot müssen intensiviert werden.
Die soziale Integration und eine umfangreiche Kinder- und Jugendarbeit muss auch mit städtischen Mitteln gefördert werden. Kinder und Jugendliche brauchen Treffpunkte und Möglichkeiten ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten. Deshalb werden wir alle Möglichkeiten der Jugendarbeit und des Vereinslebens fördern.
Wenn jetzt noch die Schnellbusverbindung direkt zur Stadtmitte eingestellt wird und dadurch ältere Menschen, Pendler und Rollstuhlfahrer mit erheblicher Wartezeit in Rohrbach-Süd umsteigen müssen, trägt dies nicht gerade zu einem Wohlfühlklima auf dem „Berg“ bei.
Das Lebensmittelgeschäft im Forum ist geschlossen worden, der Großeinkauf muss per Auto oder mit dem Bus erfolgen. Die Situation in den Bussen aber ist durch Kleinkriminalität besonders gereizt. Deshalb muss im Forum wieder ein Lebensmittelgeschäft angesiedelt werden.
Es gibt auch keine Busverbindung zwischen dem Boxberg und dem Emmertsgrund, die dringend notwendig wäre, da z.B. die Post und das Bürgeramt getrennt in den beiden Stadtteilen liegen und auch ein Besuch alter Leute untereinander deshalb schwer möglich ist.
Wir werden uns für den Erhalt der Linie 29 zum Bismarckplatz und für einen Pendelverkehr zwischen den Stadtteilen einsetzen.
Ferner setzen wir uns für eine umfangreiche Fahrradmitnahmemöglichkeit in den Bussen ein.
Die teilweise aggressive Desinformationspolitik der Stadt gegenüber der Bevölkerung ist auf’s schärfste zu verurteilen. Die Bebauung der Mombertstraße und des Mombertplatzes ist ein solches Beispiel. Ohne große Vorankündigung wurde hier einfach über die Bevölkerung entschieden. Die Bevölkerung ist aber nicht nur in diesem Fall selbstverständlicher zu integrieren und ihre Meinung zu hören.
Der Wunsch der Boxberger und der Emmertsgrunder Bevölkerung nach einem eigenem Friedhof sollte die Politik nicht übergehen. Am Berg leben ca.11.000 Menschen. Dies sollte man nicht vergessen.
Dass beide Stadtteile nicht gerade begehrte Wohngebiete sind, ist ein rathausgemachtes Problem, dass in dieser Schärfe nicht hätte sein müssen. Deshalb muss schnell gehandelt werden. Diese Zustände zu ändern und ein harmonisches Leben aller Menschen zu gewährleisten, wird Auftrag der ödp sein.