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Inzidenzzahlen dürfen nicht entscheidend für Corona-Maßnahmen sein

Für eine Bewertung des tatsächlichen Infektionsgeschehens ist die Berücksichtigung weiterer Gesichtspunkte nötig

Die Ökologisch-Demokratische Partei / Familie und Umwelt" (ÖDP) kritisiert die vorrangige Ausrichtung der Corona-Maßnahmen an der Inzidenz. Sie fordert, dass auch andere Größen wie der R-Wert, der Positivenanteil der Getesteten, die Hospitalisierungsrate und die Mortalität herangezogen werden.

"Die Inzidenzzahlen an sich sagen nur wenig über das eigentliche Infektionsgeschehen aus," so Matthias Dietrich, Beisitzer im Landesvorstand der ÖDP Baden-Württemberg. "Wird beispielsweise mehr getestet, dann steigt auch der Inzidenzwert, weil mehr Menschen positiv getestet werden und die offizielle Zahl der an Corona Erkrankten somit steigt. Vermehrte Testung darf aber nicht zu einer Verschärfung von Corona-Maßnahmen führen."

Nach Meinung der ÖDP Baden-Württemberg gibt die Zahl der Neuerkrankungen nicht genau genug das reale Infektionsgeschehen wieder. Dieses lässt sich nur dann ermitteln, wenn auch die Ansteckungsrate (R-Wert), der Anteil positiver Tests an allen Tests, die Zahl der Einlieferungen in das Krankenhaus und der Intensivpatienten (Hospitalisierungsrate), die Zahl der freien Intensivbetten und außerdem das Maß der Sterblichkeit (Mortalitätsrate) in die Bewertung einfließen. Erst wenn alle diese Größen berücksichtigt werden, lassen sich angemessene Corona-Maßnahmen beschließen.


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