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Landtagswahl 2021: Unsere Kandidierenden für Heidelberg und den Rhein-Neckar-Kreis

Antritt in allen Wahlkreisen

Wahlkreis 34 - Heidelberg 

Kandidat Dr. Dieter Werner Koch

60 Jahre; Diplombiologe, Diplom Entwicklungsökonom; parteilos

Hobbies: Swing, Segeln und Bäume

Ich bin als Berater für Ingenieurbiologie im Bereich von Infrastrukturprojekten tätig. Meine wichtigsten Schwerpunkte in der politischen Arbeit sind Stadtökologie und Raumplanung. Ist es bei einer stagnierenden Gesamtbevölkerung tatsächlich sinnvoll, dass Ballungsräume immer weiter wachsen? Was sind die sozialen und politischen Folgen? Meine Erfahrungen in den Tropen zeigen, das Partikularinteressen die eigentlichen Entwicklungsziele überwiegen. Ich bin gegen die Ausrichtung staatlicher Entwicklungshilfe als Vermarktungshilfe unserer industriellen Produkte und Förderung lokaler Eliten. Die KfW als einer der weltweit größten Finanziers von fossilen Kraftwerken muss sich wandeln.Seilschaften und Dynastien behindern den sinnvollen Umbau. Meine ersten Kontakte mit der ÖDP hatte ich schon während des Studiums. Ich kandidiere für die ÖDP, da ihre konsequente ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Agenda meiner Lebensphilosophie entspricht.

 

Wahlkreis 37 - Wiesloch

Kandidat Maik Schmidt

40 Jahre, verheiratet, zwei Kinder, wohnhaft in Wiesloch, Servicetechniker für Windkraftanlagen

Hobbies: Musik, Naturbeobachtungen, Badminton 

Mein oberstes Belangen ist es, für die Bürger eine transparente, firmenspendenfreie Politik in die Wege zu leiten, damit die Politik unabhängig im Sinne des Wählers handeln kann. Jegliche Influenzpositionen in der Wirtschaft, die zu einer Aufweichung der Unbefangenheit führen, müssen eingestellt werden. Nur bei einer solchen Politik ist es möglich: das nachhaltige und auch faire Systeme zum Wohle der Bürger, Bauern, Landwirte und der Umwelt, sprich Klimaziele, umgesetzt werden können. Die Wichtigkeit des Forschungsstandortes Baden-Württemberg mit internationaler Gewichtung ist unumstritten essenziell. Die Wichtigkeit von Erzeihung, Bildung, Pflege, Umweltschutz und sozialen Dienstleistungen darf nicht minderer Bedeutung zuteil sein und muss stärker in den Vordergrund rücken. Gerade in dem Bereich Bildung wird allen Reformen zum Trotz immer noch erschreckend wenig investiert, um z.B. ausreichend Personal zur Verfügung zu stellen. Eine gute Bildung ist die Grundlage unserer zukünftigen nachhaltigen Forschung und Standortsicherung Baden-Württembergs und auch Deutschlands.

 

Wahlkreis 39 - Weinheim

Kandidatin Klara Bronberger

36 Jahre, Gesundheits- und Krankenpflegerin, wohnhaft in Heidelberg

Hobbies: Musik, Wandern

Die Menschlichkeit einer Gesellschaft zeigt sich für mich am Umgang mit Alten, Kranken, Minderheiten und den Menschen weltweit und am Umgang mit Tieren. Da es viel strukturelle Ungerechtigkeit gibt und die (teils natürliche) Mentalität sich selbst und seiner Kleingruppe der/die Nächste zu sein eine dominate Rolle spielt, ist ein politisches Denken nötig, dass das Ganze, ein gutes Leben für alle, im Blick und im Herzen hat. Die Menschenrechte sind für mich Dreh- und Angelpunkt, an dem sich politisches Handeln orientieren sollte, nicht die Farbe oder Begriffe, mit der sich politische oder gesellschaftliche Gruppen identifizieren oder abgrenzen. Mehr Gerechtigkeit und Demokratie stellen sich nicht von alleine ein, sie müssen jetzt und immer wieder gegen die übermächtigen Interessen der Minderheit der Mächtigen und Reichen erkämpft werden. Eine gesunde Natur ist Grundvoraussetzung für ein gutes Leben und die Endlichkeit der Ressourcen auf der Erde erklärt sich von selbst.

 

Wahlkreis 40 - Schwetzingen 

Kandidat Philipp Schrüfer

35 Jahre, verheiratet, ein Kind, wohnhaft in Heidelberg, Beamter

Hobbies: Wandern, Radeln

Dürresommer, Waldbrände, Nitrat im Grundwasser, Verkehrschaos in den Städten – die Corona-Krise lässt all das derzeit in den Hintergrund rücken, aber die Probleme sind nach wie vor da und sie müssen (schnell) angegangen werden. „Was bringt es denn, wenn ich mich nachhaltiger verhalte?“ ist ein häufig angeführtes Scheinargument. Jede Menge! Natürlich braucht es Rahmenbedingungen und Weichenstellungen in der Politik – lokal wie global. Aber das wird nur passieren, wenn wir als Individuen zeigen: „Ich will etwas verändern“. Und das ist mein Antrieb, mich in der ödp zu engagieren. Wir brauchen nicht eine Handvoll Leute, die „Nachhaltigkeit“ perfekt umsetzen. Wir brauchen Millionen von Menschen, die es unperfekt machen! (frei nach Anne Marie Bonneau) Zurücklehnen ist also keine Lösung, wir alle tragen Verantwortung für die uns nachfolgenden Generationen.

 

Wahlkreis 41 - Sinsheim 

Kandidat Denis Maier

Geboren und aufgewachsen bin ich in Karlsruhe, 2019 folgte der Umzug in den Rhein-Neckar-Kreis, wo ich seitdem lebe und arbeite. Der ÖDP bin ich ebenfalls 2019 beigetreten, nachdem ich mich lange mit der Politik unzufrieden gezeigt habe und mich deshalb aktiv einbringen wollte. Am Herzen liegt mir insbesondere ein verantwortungsbewusster und zukunftsorientierter Umgang mit unserer Umwelt und unseren Mitmenschen. Wichtige Themen sind aus meiner Sicht der Klimawandel und die Umweltverschmutzung, eine artgerecht Tierhaltung, die Altersarmut und ein finanzieller Ausgleich bei der Kindeserziehung.


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