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The Länd - Imagekampagne verschwendet Steuergelder

Zielgerichtete, ausschließlich an ausländische Fachkräfte gerichtete Werbekampagne wäre effizienter und würde viel Geld sparen. Dieses wäre z. B. für Bildung besser ausgegeben.

The Länd - Imagekampagne des Landes Baden-Württemberg

Die grün-schwarze Landesregierung will mit der 21 Millionen Euro schweren Image-Kampagne "The Länd" ausländische Spitzenkräfte der Wirtschaft nach Baden-Württemberg anwerben. Die ÖDP Baden-Württemberg sieht darin eine Verschwendung von Steuergeldern. "Werbung muss dort erfolgen, wo sich die Zielgruppe findet. Statt im Ausland zu werben, wird aber die Werbung in großem Stil in Baden-Württemberg betrieben, selbst in Kleinstädten und Dörfern, wo sich kaum eine ausländische Spitzenkraft hinverirrt", so Matthias Dietrich, Beisitzer im Landesvorstand, der als Selbstständiger selbst wirbt. "Durch den hohen Streuverlust verursacht die Werbung hohe Kosten, ohne nennenswerten Nutzen zu bringen". Nicht zielführend sei auch das inhaltsleere "The Länd". Wenn ausländische Spitzenkräfte für Baden-Württemberg begeistert werden sollen, müssten die Vorzüge des "Ländle" viel klarer vermittelt werden, insbesondere die wirtschaftlichen..

Es dränge sich der Eindruck auf, dass die Image-Kampagne auch an die einheimische Bevölkerung gerichtet wird. Die vielen negativen Reaktionen zeigten aber, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger nicht mit "The Länd" identifizieren. Das verwundere laut Dietrich nicht, habe doch die Großindustrie die Image-Kampagne maßgeblich mitbestimmt. Das vermittelte Bild sei also gerade nicht das sympathische Baden-Württemberg mit seinen gewachsenen Eigenheiten, sondern das von der Großindustrie gewünschte und von der grün-schwarzen Landesregierung tatkräftig unterstützte Bild eines internationalen Bundeslandes inmitten einer globalisierten Wirtschaft.

"21 Millionen Euro werden zum Fenster rausgeworfen, obwohl es beispielsweise in den Schulen und in der Pflege am Nötigsten mangelt und die Arbeitsbedingungen miserabel sind", empört sich Dietrich. "Bei einer zielgerichteten Werbekampagne wäre viel Geld gespart worden, das in den Schulen und der Pflege besser investiert gewesen wäre". Fazit: Für eine unsinnige Imagekampagne wird jede Menge Gäld in the Sänd gesetzt.

(Foto: ÖDP Baden-Württemberg / Matthias Dietrich)

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